„Ohne Handballspieler kein Tournament“ (Zitat: Maarten Jansen) Genauso sah es wohl unsere gemischte Handballtruppe, die ihr Ostern in diesem Jahr etwas anders verbringen wollten. Zum 29. Jupiter-Cup folgten 4 Magdeburger Teams der Einladung unter dem Motto „Otto spielt Handball“, um an einem internationalem Handballturnier teilzunehmen. Neben den Niederlanden und Deutschland, auch eine Schweriner Mannschaft nahm teil, waren noch Teams aus Belgien und Frankreich unter den Gästen, und zwar weiblich und männlich von D- bis A-Jugend sowie Damen und Herren. Die Spiele wurden auf 4 Handballfeldern mit je 25 Minuten Spielzeit ausgetragen. Bei so vielen Gästen und Heimmannschaften wurden sowohl der Samstag als auch der Sonntag von morgens bis abends aktiv genutzt. Raus aus den heimischen Stätten, aus dem Alltag, ein Wochenende lang nur Handball spielen. Es konnte die Erfahrung eingeholt werden, gegen ausländische Mannschaften in einem sehr umfangreichen internationalen Turnier zu spielen, mit anderen Spiel- und Sichtweisen. Mannschaften, welche eine andere Philosophie mit reinbringen, die die Spieler sonst nicht gewohnt waren. Sie haben mitunter gegen höherklassige Mannschaften gespielt, gegen Oberligisten, Tabellenersten, die möglicherweise auch besser waren. Das Turnier gab die Möglichkeit, sich dennoch zu zeigen und auch die Stärken und Schwächen aufzudecken, die es in den eigenen Spielen daheim so nicht gegeben hätte. Gegen stärkere Mannschaften zu spielen oder auch Mannschaften, die eben nicht „typisch deutsch“ spielen, geben den Vorteil, eigene Grenzen neu abzustecken, sich auszuprobieren und vieles mehr. Mannschaften mit Leichtigkeit im Torehagel abzuwerfen, bringen für diesen Moment sicher Freude und Erleichterung, jedoch es den Mannschaften schwer zu machen, die höher angesiedelt sind, lassen wissen, dass das Team auf dem richtigen Weg ist, und geben Kraft und Energie weiterzumachen. Unter dem Strich zählen nicht nur die Platzierungen und Pokale, sondern vielmehr die Erfahrungen, die aus so einem Turnier mit nach Hause genommen werden können und nicht zuletzt der Spaß, den die Handballerinnen und Handballer an ihrem Sport empfinden. Zuletzt hatte bestimmt jede einzelne Spielerin oder Spieler, jeder Trainer und Trainerin sowie Betreuer und Betreuer als auch alle Supporter wenigstens einen dieser Momente, die das Herz höherschlagen ließen. An dieser Stelle Danke für das Kurzinterview mit Elias Wanzek, aber auch an die Security des Turniers. Abschließend möchte sich Team Sportblog-MD dafür bedanken, das Turnier begleiten zu dürfen und auch für die tollen sehenswerten Spiele der Teams.

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